Vorbereitungsseminar in Hirschluch

By Timo de Vries

Liebe Förderer, Liebe Freunde, Liebe Interessierte

Nach zehn Tagen Seminar in der Nähe von Berlin und fünf Tagen in einer kleinen Hütte in Norwegen bin ich nun für fünf Tage in Oslo, habe endlich wieder Internetzugang und komme dazu in meinen Blog zu schreiben um euch zu berichten wie es mir bisher ergangen ist:

Das Vorbereitungsseminar fand in einer Jugendbegegnungsstätte in Hirschluch, einem kleinen Ort in Brandenburg statt. Hier trafen zum ersten mal alle 150 ASF-Freiwilligen, die in die verschiedensten Länder gehen (USA, Israel, und ein großer Teil Europa), aufeinander. Die Jugendbegegnungsstätte ist wie ein kleines Dorf aufgebaut, so wohnten wir in verschiedenen Häusern auf dem Gelände verteilt. Weiterhin gab es ein Hauptgebäude mit Essenssaal, eine kleine Kapelle und einen Plenumssaal.
Ich wohnte zusammen mit Hannes (einem guten Freund von mir der in die USA geht – seinen Blog findet ihr rechts bei den Verlinkungen) und fünf weiteren Freiwilligen in einer kleinen Hütte, etwas abgelegen im Wald.

Das Seminar fand in Kleingruppen, gegliedert nach Ländern oder Projektbereichen, statt. In den Ländergruppen hatten wir die Möglichkeit mit ehemaligen Freiwilligen zu sprechen, erste Eindrücke der Landeskultur zu sammeln und uns auf unser jeweiliges Land einzustellen.

Hauptsächlich arbeiteten wir jedoch in den Projektarbeitsgruppen (PAG). Ich war in der PAG “Arbeit mit Menschen mit Behinderung” (Ich arbeite in einem Gehörlosen-Projekt). Hier hatten wir die Möglichkeit uns mit dem Thema Behinderungen allgemein auseinander zu setzten, lernten aber auch erste praktische Maßnahmen. So kann ich jetzt Menschen die Zähne putzen, sie wickeln oder füttern.

Abgesehen von diesem Hauptaugenmerk haben wir uns in unseren PAG’s mit der Geschichte und dem Anliegen und der Geschichte von ASF ausgiebig beschäftigt. Wer sich hierfür näher interessiert kann einiges auf der Homepage von ASF (siehe Link) nachlesen.

Neben der Arbeit in Kleingruppen hatten wir allerlei Rahmenprogramm: Wir haben verschiedene Vorträge gehört, ein Theater mit Behinderten (“RambaZamba”) besucht und uns sonst die Zeit mit Sport oder musizieren vertrieben.

Insgesamt denke ich, dass mir die Zeit in Hirschluch viel gebracht hat. Sowohl das Seminar an sich, als auch für zehn Tage mit 150 anderen Freiwilligen auf engstem Raum zu leben, Vorfreude, Sorgen und Ängste zu teilen, hat mir bei der Vorbereitung geholfen!

Jetzt gehn wir in eine norwegische Oper, sobald ich wieder Zeit habe werde ich euch vom Seminar in der Hütte erzählen…

Alle ASF-Freiwilligen (das Bild soll ein Ampelmännchen darstellen…)

3 Antworten zu „Vorbereitungsseminar in Hirschluch“

  1. Jan und Hanne sagt:

    Es geschehen Zeichen und Wunder!
    Mein Kind lebt!
    Es ist in Norwegen!
    Und auch noch Online!
    Hurra – die Zeit der Stille hat ein Ende!
    Ich wette, in den nächsten Tagen bekommen Hanne und ich eine lange, lange Mail ;-)
    Oder du bist sogar auf Skype?!
    Liebe Grüße für dich, Timo
    sendet dir
    dein Papa Jan

    P.S.1: Deine Mitbewohnerin und Kollegin in Andebu – ist es die nette Deern mit dem Buchstaben R?
    P.S.2: Das Fjord-Bild – ein Fake?

  2. Lisa sagt:

    ne…das ist die mit dem E!;)

    timolein, schön zu wissen das es dir gut geht!lass mal was hören wenn du in deinem projekt angekommen bist, vielleicht können wir dann mal über skype quatschen!
    ich drück dich ganz fest!
    vermiss dich!
    Lisa

  3. melanie sagt:

    Timo du fehlst einigen hier mir und der jesicca am meisten
    bitte bitte komm bald wieder und pass auf dich auf ich habe dich lieb und ich werde dich ganz doll vermissen dicker kuss aus düsseldorf deine kleine nervige melanie

    P.S pass auf dich auf und denke an die karte =)

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